Das Blut der Götter - der Baal der Neuzeit

 

Premiere:

Mittwoch

13.12.2017

Das VollblutGenie mit dem Anarcho-Touch. Baal. Der im Kanonenfeuer den Lichtzirkus am Himmel feiert und das Verderben nicht sieht. Ein Mensch mit Charakter, der auf unsere dekadente Moral pfeift. Ein Vorlaeufer von Jonathan  Meese. Dem Unternehmer spuckt er im piekfeinen Salon den Kaviar vor die Fuesse und zieht ihm seine Frau ab. Die sieben Todsuenden sind sein Knigge. Lustvoll jodelt er sich durch die verklemmte Buergergesellschaft.
Wollluestig seziert er den diskreten Charme der Bourgeosie. Hirn und Schwanz und Magen sind der Kraftstoff seiner Kunst. Maenner und Frauen verfallen ihm reihenweise. Dabei zieht  die grosse  fette (ja: auch guetige) Mama im Hintergrund die Strippen. Beileibe kein billiger  Macho. Er lebt fuer die Kunst, seine Kunst, die sich einen Dreck schert um uns. Da schwaengert er die eine, laesst sie sitzen und kopuliert  schon mit der naechsten. Himmelherrgott, da gibts keinen Gott -ausser und ueber ihm. Er, der Heilsbringer. Wie eine Folge von gruslichen Ritualen spult sein Leben ab. Ein rastloses Ungeheuer pfluegt er alles um, kehrt das Unterste zu oberst. Er hinterlaesst eine faszinierend-eklige Spur von Blut und Sperma - und wundervolle Texte. 
Die Herren vom Wacken verblassen neben diesem genialischen Wuestlings. Kein Stoff fuer unsere Traeume, im kompromisslosen Dauerrausch tappt er elefantoes mit seinen grossen traurigen Augen durch unsere kaputte Welt. Keiner weiss woher er kommt, wohin er geht.
theaterquarantaene, das sind: die Schauspieler: Michelle Denk, Nicolai Bitzen, Sascha Weitzel;
Regie und Ausstattung hannovictor™
Premiere:Mittwoch,13. Dezember, 20Uhr30, Hoffart-Theater, Lauteschlägerstr.28a, Darmstadt
weitere Auffuehrungen: Donnerstag, 14. Dezember, 20 Uhr 30 ebenda
Karten ueber www.theaterquarantaene.eu, Restkarten an der AK
Eintritt: 7.-/12.- E

 


TECHNO - temporäre autonome Zone

Premiere:

07.04.2017

Denke ja keiner, Techno sei eine Musikrichtung wie jede andere! Kampfansage an die Popmusik, erstarrt im Dienst der herrschenden Kultur. Wir stellen alles auf den Kopf, machen Schluss mit der 3-Minuten-Cervelatwurst-Taktik herkoemmlicher Popsongs. Fliessende Formlosigkeit mit unendlicher Dauer bis tief in die Trance. Wir haben bei den afrikanischen Beats gelernt. Schluss mit dem Stargetue: Die Musik ist unser Star. We are Family! Friede Freude Eierkuchen!
Der Mauerfall machts moeglich. Die Geburtsstunde des Techno im Herzen Berlins. Wir wollen uns nicht schon wieder vor den Karren einer verkorksten Poltik spannen lassen. Gluehende Koerper statt bluehende Landschaften. Wir erobern die Leerraeume, die durch das politische Vakuum entstehen. Aus dunklen, kalten Kellern droehnt laut und fordernd der neue Sound. Keiner haelt uns auf. Der Einstieg in die digitale Welt hat begonnen.
Die Schaffung von temporaeren autonomen Zonen, die in keiner Verbindung zur realen Welt stehen. Eine grosse glueckliche Community. Offen fuer jeden. Lasst uns sein ein einig Volk von Schwestern und Bruedern. So kam das damals rueber.
Stimmt das alles? Gute Frage. Wir kuemmern uns drum! Wie immer lustvoll subjektiv. Mit viel Musik.
Mit dabei die live-Band “Messerbrueder”, ein DJ, die Schauspieler der theaterquarantaene. Ausstattung: Victor T.Schoenrich, Leitung: Hanno Hener und Victor T.Schoenrich.
Aufführungen :

Premiere Freitag 07.04.17 um 21.00
Montag 10.04.17 um 20.00
Dienstag 11.04.17


HAMLET

Premiere:

02.12.2016

Bitte, ein bisschen Sympathie für den Teufel! Hamlet. Einer wie du und ich. Jeder kennt ihn, keiner versteht ihn. Warum auch? Man muss ihn einfach lieben. Hohe Oktanzahl. Verschwendete
Jugend in Wittenberg!! [ Luther-Spruch: Ein zaghafter Arsch (sic!) lässt selten einen fröhlichen Furz!] Blutige Rache für die Verlogenheit seiner Eltern. Wenns für die Sippe keine Hoffnung gibt,
dann weg mit der Sippe. Gilt auch für den Staat, die Welt. Weg damit!
Im wahnhaften Blutrausch beendet er die Linie seines Geschlechtes. Kein Geist! Keine Verstrickungen! Nur Rache, Rache! Das blutrünstigste und perverseste Nicht-Kriegsstück des
sagenhaften William - geschrumpft auf seine Essenz. Achtung, Ansteckungsgefahr!

LIOteater + Theaterquarantäne

 

Ort : LIO Schulinsel Landwehrstrasse

Premiere : 2. Dezember 20 Uhr weitere Aufführungen: 4,5,6 Dezember

Spieldauer: 60 min

Preise : 8 Euro/ 5 erm.

Regie : Hanno Hener

Bühne : Victor Schönrich

Schauspieler : Freya Ritschel, Dorna Oladi, Jakob Niesner, Anabel Bourmet, Anja Haque, Jonas Gottschalk, Mali Sommer


ANTI-Datterich

Premiere:

Sie küssen und sie schlagen sich, sie debattieren und dozieren, sie fantasieren von der aufklärenden Kraft der Bomben und inszeneiren eine Gerichtsshow, sie raufen miteinander und spielen Fußball mit einer Babypuppe.“ „Arbeitskräfte sind out. Konsumenten in. Ich will nicht länger Sklave des Konsum sein. Vielleicht könnte ich ja was erschaffen, dem Konsum die Zähne zeigen ... Um wirklich eine größtmögliche Anzahl von Menschen zum Denken zu bringen, muss man sie schon mit dem Tod konfrontieren.“ Lothar Becks „ITO/ausgemustert“ setzt sich aus der Sicht von sechs jungen Arbeitslosen mit den vielen Fratzen des Terrors auseinander. Gekonnt bricht der Text die Grenzen der political correctness und Gewogenheit. Ein makabres Spiel zwischen Pop und Punk.


Endstation Sehnsucht

Premiere:

Dez. 2015

liOteater: Verlangen und Sehnsucht Theaterabend nach T.Williams
LSD/Leben im sozialen Desaster. Wieviel Lüge und Selbstbetrug braucht man, um das Chaos Welt zu verkraften?!
Ursprünglich ein Klassiker der amerikanischen Moderne. Forget it! New Orleans ist überall. Ein Pärchen, eine Schwester als Katalysator. Zwei Welten. Zweiraumzimmerkäfig. Die Enge. Zwei Welten, die sich nie hätten treffen dürfen.
Die plötzlich aufeinander krachen. Clash of cultures. Beide gehen lautstark zu Bruch. Vollpumpen raushauen platt machen. Gnadenlos brutal. Auch der Sieger hat schon verloren. Der Urgrund, aus dem sich das Leben speist. Unbeirrbar rattert die Tram zwischen Sehnsucht und Friedhof hin und her. Hier und da immer wieder. Die Musik dazu ist Rock 'n Roll. Von der harten Sorte. Nicht hipp, nicht weichgespült. Statt Are you lonesome tonight?: Hound Dog! 


Sexmaniac:

Anarchy theatre only for the mentally unhinged

Premiere:

Text folgt


Romeo und Julia:

Eine Poolparty

Premiere:

März 2015

“Der Narben lacht, wer Wunden nie gefühlt.”

Mal wieder Zeit für Klassiker. Meinen wir. Das liOteater. Rome und Jule verlieben sich hemmungslos ineinander. Aber was immer die Kids tun, sie sterben, wenn auch durch Zufall. Zufall? Schuld ist ein gutmütiger, aber leider etwas vertrottelter Franziskaner - Pater. Oder wer? Man möchte die ganze Zeit nur heulen. Kitsch&Schnulz&Co. Stimmt. Tatsächlich absolut uncool - und damit seiner Zeit weit voraus. Dieser raffinierte Shakespeare. Sorry, wir sind nicht kühl, reflektiert und distanziert.


 

Schiller Limonade

Premiere:

2014

Das LiOteater nimmt sich eines weiteren Sternchenthemas des beliebten Zentralabiturs an.
Nach Kleists "Käthchen von Heilbronn" und Dürrenmatts "Physikern" trifft es nun Schillers Sturm und Drang Orgie "Kabale und Liebe". In sehr freier Weise eignen wir uns den Stoff an. Etwas respektlos, vielleicht. Aber doch dem Geist Schillers verpflichtet. Und dem, was für uns noch rüberkommt: Die Liebesgeschichte von zwei Teenies. Die nicht dürfen, wie sie wollen. Und ihren eigenen Weg suchen. Gegen Eltern, Konventionen und Gesellschaft. Wir warnen: Bei Risiken und Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dieser fragt eure Lehrer oder das Kultusministerium! Ein Abend mit live-Musik.


PUNK!

Premiere:

2014

USA, die 1960er Jahre: Die Blumenkinder tanzen barfuß, kiffen für den Frieden, zupfen Gitarren fürs Nirvana: The Big Easy. Für einige ist es aber eher: The Big Langeweile. Statt Licht wollen die eher Schwarz, statt Frieden Schmerz, statt Harmonie Exzess, statt Glaube Experiment. 
Die theaterquarantäne geht im 10. Jahr ihrer Existenz mit dem neuen Stück dieser Szene nach, in der Literaten wie Burroughs, Musiker wie Lou Reed, Künstler wie Andy Warhol als Sonderlinge begannen und schließlich eine weltweite Revolution anzettelten.
Man hat es später Punk genannt.
Die theaterquarantäne bringt die Atmosphäre dunkler Proberäume und abseitiger Ateliers auf die Bühne, mit Schauspiel, Live-Band, Film und tiefenentspanntem Gesangschor. Drogen, Suff und Klarsicht, Wut und Fantasie: Figuren am Abgrund, der der Beginn einer neuen Ära ist. 
Die Live-Musik kommt von den Messerbrüdern. Regie: Hanno Hener.


Karl Mays Schatz im Silbersee

Premiere: 2013

Myladies and Mesch' schurs: Vergesst Potter, Twilight, Hobbit und wie sie alle heißen. Ich sage euch, ihr habt ungeheures Glück. Karl May kommt wieder! Der Lügenbeutel und Aufschneider, der Bestsellerautor und Seelenschmeichler Deutschlands. Der Mann, der Old Shatterhand war. 
101 Jahre nach seinem Tod still going strong. All devils!
Winnetou und all die andern. Der Wilde Westen lebt. Uff!
200 Millionen Leser können sich nicht täuschen. Howgh! 

Mit einer Independent-Filmproduktion rückt die theaterquarantäne dem berühmtesten Werk zu Leibe, dem Schatz im Silbersee. Ein Remake, 51 Jahre nach der Uraufführung des ersten Silbersee-Films. Ein Drehtag am Set – Low Budget und Zeitdruck. Da gibt’s kein Pardon, kein Tabu. Vorsicht: Die Bilderstürmer sind unterwegs. Gedreht wird in Darmstadts ungewöhnlichster Location, den Hoffart-Backyard-Studios. Ihr seid Gäste am Set. Mitten drin.  
Als Zugabe: Indianerspektakel mit Tante Droll, Karaoke, Fotoshooting, Live-Musik, Indian Cocktails, Preiskämpfe. Uvm.
Movie Rating: ab 12 Jahren


Kätzchen von Heilbronn

Premiere: 2013

Text folgt


Weidig- Der Staat ist gerecht

Premiere: 2013

Text folgt


Andy Warhol : Plastic is beautiful

Premiere: 2012

Wie ist Ihr Name und Adresse?//Andy Warhol. Ich wohne in der Lexington Avenue. NY. Die meiste Zeit verbringe ich aber in der „Fabrik“ an der East 47th Street.//Was ist Ihr     Beruf?//Fabrikbesitzer.// Als was arbeiten Sie im stillen?// Ja.//Wenn ja woran?//Ich kann mich nicht erinnern.//Warum machen Sie nicht, was Sie machen sollten?//Weil ich Filme

mache.//Schuldet die Gesellschaft Ihnen etwas?//Ja.//Wenn Sie glücklich sind, das zu tun, was Sie tun, sollten Sie dafür bezahlt werden?//Ja.// Warum?//Weil es mich noch glücklicher macht.// Ein Blick hinter die dunkle Brille. Warhol als Künstler und Partylöwe. Als extravaganter Dandy und schillernde Ikone der US-Popkultur der 1970er Jahre. Vor 25 Jahren starb er unerwartet. Ab ins Museum? Nee. Keine Gedenkveranstaltung. Er lebt weiter, egal und irgendwie. ein multimediales Solo unter der Regie von Hanno Hener: Steffen Link ist Andy Warhol und: Rosa Opossum, Christian Ihringer LiveMusik: „Messer Brüder“ Thomas Bu chenauer und Florian Malicke. Lichtkonzept: Udo Elbers, Filip Gonschorek Plakat, Flyer, : Clé Braun Programm: Andrej Ktitarev


Vagina Monologe

Premiere: 2011

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Mythos Perser

Premiere: 2010

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Klamms Krieg

Premiere: 2008

Die Bühne ist die Tribüne ist die Bühne. Ein Klassensaal, die Schüler drücken die Schulbank, unangenehme Situation. Deutschlehrer Klamm ist am Ende. Aber er kapituliert nicht. Von wegen. Er erklärt seinem Deutsch-Leistungskurs kurzerhand den Krieg: Wollen doch mal sehen, wer hier wen fertig macht. Denkt Klamm. Aber so einfach ist das nicht. Was will er eigentlich? Ein Sog, der alle mitreißt und niemanden verschont ...

Ein Solo von Steffen Link
Regie: Hanno Hener


Totalschaden

Premiere: 2008

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Parzival (AT)

Premiere: 2007

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Boomerang

Premiere: 2007

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Odysee06 nach Homer, Athene, R

Premiere: 2006

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Datterich 05

Premiere: 2005

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das maß der dinge

Premiere: 2004

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Angriff auf Anne

Premiere: 2003

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I.T.O. ausgemustert

Premiere: 2002

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Edward 2 - König, Bube Dame

Premiere: 2002

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